FAQs

Anteile an Tresides Publikumsfonds können über Ihre Hausbank, eine Direktbank, einen Online-Broker oder eine Fondsplattform erworben werden. Voraussetzung ist ein Wertpapierdepot, über das Kauf- und Verkaufsaufträge abgewickelt werden.

Ausführliche Informationen zu den einzelnen Fonds, den verfügbaren Anteilklassen sowie den jeweiligen Wertpapierkennnummern (ISIN/WKN) finden Sie auf den entsprechenden Fondseiten unserer Website. 

Portfoliomanagement

Der Investmentansatz von Tresides verbindet fundiertes Kapitalmarktverständnis mit wissenschaftlich fundierten quantitativen Methoden. Datenbasierte Analysen und systematische Modelle bilden die Grundlage für langfristige Kapitalmarktannahmen, Portfoliooptimierung und Risikosteuerung. Gleichzeitig fließt die langjährige Erfahrung des Portfoliomanagements in die Bewertung der Ergebnisse und die Umsetzung der Anlagestrategie ein.

Im Mittelpunkt steht ein systematischer Investmentprozess, der quantitative Analysen mit der Expertise des Portfoliomanagements verbindet. Dadurch können Kapitalmarktannahmen fundiert abgeleitet, Portfolios effizient strukturiert und Risiken gezielt gesteuert werden. So entstehen langfristig ausgerichtete Anlagelösungen, die den individuellen Anforderungen institutioneller Investoren gerecht werden.

Spezialfonds sind Investmentfonds, die ausschließlich für institutionelle Anleger aufgelegt werden. Im Gegensatz zu Publikumsfonds werden sie individuell auf die Anforderungen eines oder mehrerer Anleger zugeschnitten.
Sie bieten eine hohe Flexibilität bei der Anlagestrategie und können beispielsweise hinsichtlich der Anlageklassen, Risikovorgaben, Nachhaltigkeitskriterien oder Berichtspflichten an die jeweiligen Bedürfnisse angepasst werden. Spezialfonds unterliegen dabei den gesetzlichen Vorgaben des Kapitalanlagegesetzbuchs (KAGB) und werden von einer Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) verwaltet.

Portfoliooptimierung bezeichnet den systematischen Prozess, ein Portfolio so zusammenzustellen, dass das Verhältnis von Rendite und Risiko möglichst effizient ist. Dabei werden verschiedene Anlageklassen und Wertpapiere so kombiniert, dass das angestrebte Anlageziel unter Berücksichtigung der individuellen Vorgaben des Investors erreicht wird.

Neben der erwarteten Rendite fließen auch Faktoren wie Risiko, Diversifikation, Liquidität, Nachhaltigkeitskriterien sowie regulatorische Anforderungen in die Portfoliooptimierung ein. Ziel ist es, ein Portfolio zu entwickeln, das langfristig den bestmöglichen Anlageerfolg im Rahmen der definierten Anlagestrategie ermöglicht.

Im Portfoliomanagement wird Risiko anhand verschiedener Kennzahlen bewertet, die unterschiedliche Aspekte möglicher Wertschwankungen und Verluste abbilden. Zu den wichtigsten Risikomaßen zählen die Volatilität, der Value at Risk (VaR), der Conditional Value at Risk (CVaR) sowie der maximale Drawdown.

Welches Risikomaß im Einzelfall am aussagekräftigsten ist, hängt von den Anlagezielen, dem Anlagehorizont und den spezifischen Anforderungen des Investors ab. In der Praxis werden daher häufig mehrere Kennzahlen kombiniert, um Risiken umfassend zu analysieren und fundierte Anlageentscheidungen zu treffen.

Eine Volatilitätsprognose stützt sich auf eine Vielzahl von Daten und quantitativen Modellen, um die zukünftige Schwankungsintensität eines Portfolios oder einer Kapitalanlage möglichst zuverlässig abzuschätzen. Zu den wichtigsten Informationsquellen zählen historische Kurs- und Renditedaten sowie deren Schwankungsverhalten im Zeitverlauf.

Darüber hinaus können aktuelle Marktbedingungen, Korrelationen zwischen verschiedenen Anlageklassen sowie wirtschaftliche und finanzmarktbezogene Entwicklungen in die Prognose einfließen. Welche Daten in welchem Umfang berücksichtigt werden, hängt vom jeweiligen Prognosemodell und dessen Zielsetzung ab.

Eine Strategische Asset Allocation eignet sich für Anleger, die ihre Vermögensanlage langfristig, strukturiert und an klar definierten Anlagezielen ausrichten möchten. Sie bildet die Grundlage einer systematischen Anlagestrategie und schafft einen verlässlichen Rahmen für langfristige Anlageentscheidungen.

Von besonderer Bedeutung ist die Strategische Asset Allocation für institutionelle Investoren wie Versicherungen, Pensionskassen, Versorgungswerke, Stiftungen oder Unternehmen. Sie unterstützt dabei, langfristige Renditeziele mit dem individuellen Risikoprofil sowie regulatorischen und bilanziellen Anforderungen in Einklang zu bringen. Grundsätzlich kann jedoch jeder Anleger von einer strategisch geplanten Vermögensaufteilung profitieren.

Die Strategische Asset Allocation (SAA) ist auf die langfristigen Anlageziele sowie das Rendite- und Risikoprofil eines Investors ausgerichtet. Sie bildet das Fundament der Anlagestrategie und soll nicht auf kurzfristige Marktentwicklungen reagieren.

Häufige Anpassungen können zusätzliche Transaktionskosten verursachen und den langfristigen Anlageerfolg beeinträchtigen. Daher wird die SAA regelmäßig überprüft und nur dann angepasst, wenn sich die langfristigen Kapitalmarkterwartungen, regulatorischen Rahmenbedingungen oder die Ziele und Anforderungen des Investors wesentlich ändern.

Quantitative Modelle sind ein wesentlicher Bestandteil des Investmentprozesses institutioneller Investoren. Sie ermöglichen es, große Datenmengen systematisch auszuwerten, Risiken zu analysieren und fundierte Kapitalmarktannahmen abzuleiten. Dadurch schaffen sie eine objektive und nachvollziehbare Grundlage für strategische Anlageentscheidungen.

Sie kommen unter anderem bei der Strategischen Asset Allocation, der Portfoliooptimierung, der Risikomessung sowie der Volatilitätsprognose zum Einsatz. Durch den Einsatz quantitativer Modelle können Anlageentscheidungen konsistent getroffen, unterschiedliche Marktszenarien bewertet und Portfolios gezielt an den langfristigen Anlagezielen und Risikovorgaben ausgerichtet werden.

Die Strategische Asset Allocation (SAA) legt die langfristige Verteilung eines Vermögens auf verschiedene Anlageklassen wie Aktien, Anleihen oder alternative Investments fest. Sie orientiert sich an den Anlagezielen, dem Risikoprofil und dem Anlagehorizont des Investors und bildet das Fundament der Anlagestrategie.

Das Strategische Asset Management (SAM) geht darüber hinaus. Es umfasst die ganzheitliche, langfristige Steuerung eines Vermögens und beinhaltet neben der Strategischen Asset Allocation auch deren regelmäßige Überprüfung und Weiterentwicklung. Dabei werden beispielsweise veränderte Kapitalmarktannahmen, regulatorische Anforderungen oder die individuellen Ziele des Investors berücksichtigt.

Die SAA ist somit ein wesentlicher Bestandteil des SAM. Während die SAA die langfristige Vermögensaufteilung definiert, umfasst das SAM den gesamten strategischen Steuerungsprozess eines Vermögens.

Eine sorgfältig entwickelte Asset Allocation kann dazu beitragen, Risiken zu reduzieren und die Auswirkungen unterschiedlicher Marktphasen auf ein Portfolio abzumildern. Marktrisiken lassen sich dadurch jedoch nicht vollständig vermeiden.

Durch die gezielte Kombination verschiedener Anlageklassen, Regionen und Anlagestrategien werden Risiken breit gestreut und Abhängigkeiten von einzelnen Märkten verringert. Allgemeine Marktrisiken, die beispielsweise durch wirtschaftliche, politische oder geopolitische Entwicklungen entstehen, bleiben jedoch bestehen. Eine langfristig ausgerichtete und regelmäßig überprüfte Asset Allocation trägt dazu bei, diese Risiken im Einklang mit den Anlagezielen und dem Risikoprofil des Investors zu steuern.